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Gradtagzahlen für Münster von 1980 - 2008 Gradtagzahlen beruhen auf dem im langjährigen Durchschnitt ermittelten, jahreszeitlich unterschiedlichen Wärmeverbrauchsanteil pro Monat. Im Rahmen der verbrauchsabhängigen Heizkostenabrechnung können bei einem Nutzerwechsel die Grundkosten und - nach Maßgabe der Richtlinien der Messdienstfirmen - bei fehlender Zwischenablesung auch die Verbrauchskosten nach der sog. Gradtagzahlentabelle (zu DIN 4713) aufgeteilt werden. Die GTZ-Tabelle gibt den Promille-Anteil je Monat an. Die nachstehende Aufstellung beruht demgegenüber auf den jährlichen, realen Gradtagzahlen für Münster. Danach errechnet sich die GTZ für einen Heiztag aus der Differenz zwischen der mittleren Raumluft-temperatur eines Gebäudes und der mittleren Außenlufttemperatur. Sofern die mittlere Außenlufttemperatur +15°C überschreitet, beträgt die GZT = 0, es sei denn, dass die Heizperiode begonnen hat, dann werden auch Außenlufttemperaturen zwischen 15-20°C berücksichtigt. Für eine Heizperiode errechnet sich die GTZ aus der Summe der einzelnen Gradtagzahlen. Aus den realen Gradtagzahlen ergeben sich z.T. erhebliche Differenzen gegenüber den DIN-Werten. In der Praxis wird dies von den Messdienstfirmen kaum berücksichtigt. Die Messwerte sollten jedoch jedenfalls bei außergewöhnlichen Abrechnungsergebnissen zur Plausibilitätsprüfung und ggf. zur Korrektur hinzugezogen werden.
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